Je vollständiger und geordneter Ihre Unterlagen, desto schneller — und damit oft günstiger — arbeitet Ihre Kanzlei. Diese Checkliste hilft beim Zusammenstellen. Welche Punkte konkret gelten, hängt von Ihrer Situation ab.
Für alle
- Steuernummer / Steuer-ID und ggf. der letzte Steuerbescheid
- Bankverbindung für Erstattungen
- bei Erstmandat: Stammdaten und ggf. Daten zur Erteilung der Vollmacht
Arbeitnehmer
- Lohnsteuerbescheinigung(en) des Jahres
- Nachweise zu Werbungskosten (Fahrtwege, Arbeitsmittel, Fortbildung, häusliches Arbeitszimmer)
- Sonderausgaben (Versicherungen, Spenden) und außergewöhnliche Belastungen
- Bescheinigungen zu haushaltsnahen Dienstleistungen / Handwerkerleistungen (§ 35a)
Vermieter
- Mieteinnahmen, Nebenkostenabrechnungen
- Belege zu Werbungskosten: Finanzierungszinsen, Erhaltungsaufwand, Verwaltung, Abschreibung (AfA)
- bei Kauf/Verkauf: Kaufvertrag, Übergabeprotokoll
Selbstständige & Unternehmen
- Einnahmen-/Ausgabenbelege bzw. die laufende Buchführung
- Kontoauszüge des Betriebs
- Anlagenverzeichnis, Verträge, Darlehen
- bei Umsatzsteuerpflicht: Daten für die Voranmeldungen
- bei Personal: Lohnunterlagen
Tipp: digital und sortiert
Viele Kanzleien arbeiten mit Beleg-Upload oder Buchhaltungssoftware. Fragen Sie nach dem bevorzugten Weg. Sortierte, digitale Belege sparen Zeit und senken den Aufwand — was sich direkt auf das Honorar auswirkt.